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Gemeinnützige Gesellschaft

Damit Reittherapie nicht
am Geld scheitert

Seit Juni 2026 gibt es eine gemeinnützige Gesellschaft, die therapeutisches Reiten dort möglich macht, wo die Finanzierung sonst nicht reicht. Sie finanziert Therapieplätze, hält Therapiepferde und unterstützt Einrichtungen, die mit Pferden arbeiten.

Warum es diese Gesellschaft gibt

Für viele Familien ist Reittherapie eine der wenigen Formen von Unterstützung, bei der ihr Kind gerne mitmacht. Und für viele Familien ist sie zugleich das, was am ehesten wegfällt, wenn das Geld knapp wird.

Es gibt Förderwege — Pflegegeld, Verhinderungspflege, Entlastungsleistungen, Eingliederungshilfe nach dem Bundesteilhabegesetz. Aber sie greifen nicht in jedem Fall, sie greifen selten sofort, und manchmal endet ein Antrag mit einer Ablehnung, während das Kind längst angefangen hat. Genau in diese Lücken hinein wurde die Gesellschaft gegründet.

Was die Gesellschaft tut

Therapieplätze finanzieren

Sie übernimmt Reittherapie-Stunden für Menschen, die sich diese Leistung sonst nicht leisten könnten — ganz oder anteilig, je nach Situation. Damit eine Therapie weitergehen kann, während ein Antrag noch läuft. Oder überhaupt beginnen kann.

Therapiepferde halten und bereitstellen

Ein Therapiepferd ist keine Anschaffung, sondern eine jahrelange Verantwortung: Futter, Hufschmied, Tierarzt, Ausbildung, und irgendwann ein guter Ruhestand. Die Gesellschaft hält Therapiepferde, versorgt sie und stellt sie Einrichtungen unentgeltlich oder verbilligt zur Verfügung.

Wissen weitergeben

Gute Reittherapie hängt an den Menschen, die sie anbieten. Die Gesellschaft fördert Aus-, Fort- und Weiterbildungen für Reittherapeut:innen, Pädagog:innen und ehrenamtliche Helfer:innen — und macht durch Öffentlichkeitsarbeit sichtbar, was therapeutisches Reiten bewirken kann.

Räume schaffen, die passen

Reittherapie braucht mehr als ein Pferd: einen Platz, der auch bei Regen nutzbar ist, Wege, die ein Rollstuhl bewältigt, einen Lifter, der den Weg aufs Pferd möglich macht. Die Gesellschaft unterstützt Baumaßnahmen, Umbauten und Ausstattung, die therapeutisches Reiten zugänglicher machen.

Wie die Gesellschaft und Hestura zusammenhängen

Hestura am Lindenhof in Aidlingen ist die Einrichtung, in der Reittherapie und Reitpädagogik stattfinden. Die gemeinnützige Gesellschaft bietet selbst keine Therapiestunden an — sie unterstützt das Angebot, indem sie Plätze finanziert und Therapiepferde bereitstellt.

Beide sind rechtlich eigenständig und werden getrennt geführt: Hestura ist ein Einzelunternehmen, die gemeinnützige Gesellschaft eine eigene Gesellschaft mit eigenem Impressum. Wer welche Rolle hat, steht in den jeweiligen rechtlichen Angaben.

Wenn die Finanzierung das Hindernis ist

Ob ein finanzierter Therapieplatz infrage kommt, lässt sich nicht pauschal beantworten — dafür muss zuerst geklärt werden, ob Reittherapie überhaupt das Richtige für den Menschen ist, um den es geht. Deshalb läuft der Weg über das gewohnte Kontaktformular von Hestura. Schreiben Sie einfach dazu, dass die Finanzierung offen ist.

Ein paar Sätze zu Ihrer Situation helfen uns weiter: woran es gerade hakt, ob ein Antrag läuft, abgelehnt wurde oder noch gar nicht gestellt ist. Es geht dabei nicht um Diagnosen und nicht um Nachweise — nur darum, ein Bild davon zu bekommen, wie wir helfen können. Und lassen Sie uns bitte eine Telefonnummer da: Vieles lässt sich in einem kurzen Gespräch klären, wofür es sonst drei E-Mails braucht.

Kontakt aufnehmen